| Frauen bei der Feuerwehr |
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Zeitungsberichte über unsere Feuerwehrfrauen
Bericht vom 27.01.2011 in der NGZ
Mit freundlicher Genehmigung der NGZ
Bericht im Lokal-Anzeiger 2009 „Auch wir können Feuer löschen und Menschen retten”Junge Frauen behaupten sich in der Männerdomäne Feuerwehr Grevenbroich (jh) Sechs junge Frauen engagieren sich im Stadtgebiet als freiwillige Feuerwehrfrauen und sind damit eine Seltenheit. Sie berichteten jetzt über ihre Erfahrungen in den Löscheinheiten und über ihre Einsätze.
Sie sind selbstbewusst, können sich behaupten und genießen es, zwischendurch auch schon mal die „Henne im Korb” zu sein: Jennifer Gram, Bettina Cernjavic, Heike-Maria Bartsch und Delia Meuser verbringen ihre Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr. Die Frauen sind bereit, ihre Freizeit ehrenamtlich zu gestalten und sich im Notfall für das Leben anderer Menschen einzusetzen oder mit vollem Einsatz einen Brand unter Kontrolle zu bekommen. Dabei sind sie in ihren blauen Uniformen noch ein recht ungewohnter Blickfang, denn Frauen in der Feuerwehr sind noch lange kein Standard. Laut Stadtbrandmeister Peter Schlangen kommen die meisten Frauen zur Feuerwehr, weil sie über die Familie Kontakt zu den Löschzügen haben. „Ich bin über meinen Vater auf die Idee gekommen, selber aktiv mitzumachen. Er ist Feuerwehrmann in Hülchrath und ich kannte die Arbeit und die Kollegen schon durch ihn”, erzählte Jennifer Gram. Sie ist seit dreieinhalb Jahren aktiv dabei. Die 23-Jährige genießt es, dass die Löschzugkameraden sie sofort als vollwertiges Mitglied aufgenommen haben. Diese Erfahrung machte auch Cernjavic: „Die Jungs wissen, dass ich mit anpacken kann und dass sie sich wegen mir nicht verstellen müssen.” Mit erster Überraschung musste Bartsch kämpfen, denn mit einer Frau in der Feuerwehr hatte keiner gerechnet, aber jetzt sind „ihre Jungs” sehr zufrieden mit der jungen Frau. Meuser hingegen fand auf einem ungewöhnlichen Weg zu den Florianern. Im Internet stieß sie auf eine Internetseite des Löschzuges und war sofort Feuer und Flamme für die Arbeit: „Ich musste aber erstmal meine Eltern überzeugen, dass es nicht allzu gefährlich ist und mir wirklich Spaß bereitet.” Cernjavic lernte im Slowenienurlaub Feuerwehrfrauen kennen und half ihnen spontan bei einem Wettbewerb: „Danach habe ich mich sofort Zuhause bei der Feuerwehr angemeldet.” Angst bei Einsätzen kennen die mutigen Frauen nicht. „Bei meinem ersten Einsatz habe ich mir mehr Gedanken über meine Kollegen als über mich selbst gemacht”, gibt Cermjavic zu. Sie ist seit sechs Jahren aktiv dabei und bot Schlangen an, sie als Ansprechpartnerin für neue Feuerwehrfrauen einzusetzen: „Was ich schon erlebt habe, kann ich gerne weitergeben, vielleicht nimmt das ein bisschen die Scheu.” Frauen, die sich bei der Feuerwehr beteiligen wollen, können sich an Schlangen unter Tel. 230-121 wenden. „Wir würden uns freuen, wenn wir ein paar Kolleginnen bekommen”, so die vier Feuerwehrfrauen Mit freundlicher Genehmigung: Lokal-Anzeiger
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